Cephalotus-Pflege
Cephalotus follicularis
Australische Kannenpflanze
Umfassende Pflegeinformationen für diese einzigartige und anspruchsvolle Kannenpflanze
Cephalotus follicularis ist die einzige Art in ihrer Gattung: eine einzigartige australische Kannenpflanze, die von der Südwestküste Australiens stammt. Dort wächst sie in torf- und sandartigem Boden, mit kühlen Wintern, aber selten Frost. Das macht sie zu einer anspruchsvolleren Kulturpflanze als beispielsweise Sarracenia: Sie ist anfällig für Wurzelfäule, hohe Temperaturen und Umtopfen, aber umso beeindruckender, wenn sie gedeiht.
Herkunft
Diese Pflanzengattung enthält nur eine Art: C. follicularis. Wie der deutsche Name schon andeutet, kommt die Pflanze in Australien, entlang der Südwestküste, vor. Dort wächst sie in einem torf- und sandartigen Boden. In dieser Region gibt es kühle Winter, aber es friert selten. Die Pflanze ist also nicht winterhart und muss bei uns drinnen oder in einem frostfreien Gewächshaus überwintern.
Cephalotus follicularis — die Australische Kannenpflanze
Wasser
Verwenden Sie niemals Leitungswasser. Wählen Sie immer Regenwasser, destilliertes Wasser oder Osmose-/RO-Wasser. Halten Sie die Erde gut feucht, aber keinesfalls nass, Cephalotus ist anfällig für Wurzelfäule und mag kein zu nasses Substrat.
Licht
Cephalotus ist flexibel bezüglich des Lichts und kann sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten stehen. In voller Sonne färbt sich die Pflanze schön rot: Je mehr Licht, desto intensiver die Farbe.
Bei Temperaturen über 30°C in einem Gewächshaus oder an einem warmen Standort sollten Sie einen Platz im Halbschatten wählen. Die Pflanze verträgt zwar viel Licht, verträgt aber extreme Hitze schlecht.
Temperatur
Die ideale Tagestemperatur für Cephalotus liegt zwischen 15°C und 28°C. Über 35°C wird es gefährlich. Hohe Temperaturen können schnell Wurzelfäule verursachen.
Erde & Umtopfen
Cephalotus ist empfindlich beim Umtopfen: Tun Sie dies so selten wie möglich und mit der nötigen Vorsicht. Das Substrat muss eine offene, luftige Struktur haben.
Umtopfhäufigkeit: junge Pflanzen alle 1–2 Jahre, ältere Pflanzen alle 3–4 Jahre. Stören Sie die Wurzeln beim Umtopfen so wenig wie möglich.
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